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Gemeinsam durch die Krise - unsere Tipps für Sie und Ihren Praxisalltag

20.04.2020

Wir alle durchleben gerade so noch nie dagewesene Zeiten. Die COVID-19-Pandemie hat Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen die uns am Herzen liegen, die Unternehmen, auf die wir uns verlassen, die Stabilität der Weltwirtschaft sowie unseren Alltag. Dies bedeutet Ausnahmezustand – sowohl für Sie in den Praxen als auch für Ihre Patienten, die Sie täglich betreuen und unterstützen. Aus diesem Grund haben wir zusammen mit unserem Psychoonkologie-Referenten Herrn Dr. Klaus Lang hilfreiche Informationen und Tipps zusammengetragen, wie Sie trotz der Auswirkungen auf den Praxisalltag bestmöglich für Ihre Patienten da sein können.
 

  
  
Was bedeutet die aktuelle Situation für Ihre Patienten?


Die onkologischen Therapien müssen in der Regel trotz Corona-Krise weitergeführt werden. Auch die Fachgesellschaft für Onkologie (DGHO) empfiehlt, geplante und notwendige Krebstherapien nicht grundlegend zu verschieben. Den meisten Patienten ist bewusst, dass ihr Immunsystem während einer Tumortherapie geschwächt ist. Sie haben Sorge, besonders schutzlos gegenüber dem Virus zu sein und beschäftigen sich mit der Frage, wie sie sich schützen können. Sie haben Angst, sich auf dem Weg zur Therapie oder beim Aufenthalt in der Praxis mit dem Virus anzustecken. Oft wird berichtet, dass Krebspatienten zur Risiokogruppe für schwere Covid-19-Verläufe gehören. Ihre Befürchtung ist, dass eine Infektion für sie lebensbedrohlich wird.

 

   Welche Folgen hat die Situation für Sie in der Praxis?

Auch Sie stellen sich möglicherweise die Frage: „Wie gut bin ich geschützt?“ Plötzlich ist jeder Kontakt zu Patienten, aber auch zu Kollegen, von einer möglichen Ansteckungsgefahr begleitet. Manche sind im Hinblick auf die eigene Sicherheit stärker besorgt, andere weniger. Zudem hat sich der Stresspegel in der Praxis insgesamt erhöht: Zum eigenen Infektionsschutz müssen Sie nun eine Umorganisation von Praxisroutinen leisten und nahezu täglich neue Informationen und Anweisungen umsetzen. Parallel hierzu verändert sich auch Ihr Privat- und Familienleben durch die allgemeinen Ausgangsbeschränkungen. fürchtung ist, dass eine Infektion für sie lebensbedrohlich wird.

 

  
Wie können Sie mit der Situation umgehen?

Nachfolgend finden Sie einige Anregungen für diese besondere Zeit: Wählen Sie für sich aus, was zu Ihnen passt – jeder ist einzigartig und begegnet den neuen Herausforderungen auf eigene Weise.
 
  • Legen Sie weiterhin Wert auf das Gespräch mit Ihren Patienten. Information und eine kurze Kommunikation erhöhen das Sicherheitsempfinden Ihrer Patienten.
 
  • Zeigen Sie Verständnis für die Sorgen Ihrer Patienten. Wenn sich ein Patient mit seinen Emotionen von Ihnen gesehen fühlt, wird vieles im Gespräch leichter.
   
  • Ihre Botschaft bei allen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen kann lauten: „Wir schützen Sie und wir schützen uns!“
 
  • Tragen Sie im Team zu einem guten Arbeitsklima bei: Respektieren Sie, dass jeder Kollege auf eigene Weise mit den Herausforderungen umgeht und treten Sie zugleich für einen guten Zusammenhalt in Ihrem Team ein. Arbeiten Sie darauf hin, dass Sie später sagen können: Ihr Team ist an der Krise gewachsen!
 
  • Haben Sie Verständnis und Wohlwollen sich selbst gegenüber: Vielleicht erleben Sie sich manchmal als dünnhäutig, gereizt oder nervös. Das ist in dieser Ausnahmesituation verständlich. Wenn es mit Patienten oder Kollegen kritische Punkte zu besprechen gibt, tun Sie dies möglichst sachlich, um unnötige Konflikte zu vermeiden. Prüfen Sie, was Sie selbst tun können, um sich ausgeglichen zu fühlen.
 
  • Sorgen Sie in Ihrem Privatleben gut für sich und Ihre Liebsten: Geben Sie sich eine Zeitstruktur, konsumieren Sie Corona-bezogene Nachrichten nicht ständig, sondern nur gezielt und bewusst. Bewegen Sie sich körperlich und tauschen Sie sich regelmäßig mit den Menschen aus, die Ihnen am Herzen liegen.

 

Psychoonkologie für MFA

Wir hoffen, Ihnen hiermit eine kleine Hilfestellung für die Krise zu geben und bald auch wieder persönlich für Sie da sein zu können: Mehr über den eigenen Umgang mit Sorgen und wie Sie Ihren Patienten auch nach der Pandemie hilfreich zur Seite stehen können erfahren Sie in unseren Psychoonkologie-Seminaren für medizinische Fachangestellte.

Zu unseren Psychoonkologie-Seminaren können Sie sich ganz einfach online anmelden:

 

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